![]() |
| |||||||
|
Nagelritz singt Ringelnatz |
||||||||
| Die Weisheit in Flaschen hat er von seinem Freund Hinnerk, die Liedtexte von Joachim Ringelnatz, die Musik von sich selbst. | ||||||||
|
Besonders geeignet für: Gala, Varieté, Theater, Weihnachtsfeier |
||||||||
|
Dirk Langer, alias Nagelritz, tritt seit 1996 als singender und musizierender Seemann auf. Sein abendfüllendes Programm bewegt sich zwischen Seemannsgarn, Comedy und Chanson. Neben den Liedern, die auch auf der Demo-CD zu hören sind, erzählt Nagelritz wie ein junger Kuddel Daddeldu von verlassenen Bräuten, Fliegenden Holländern und Kombüsen- und Hafenabenteuern. Dabei hat er diesen wehmütigen, verletzlichen Blick, der dem eigen ist, der in der Sehnsucht lebt, im Heimweh. Langer präsentiert den besinnlichen Ringelnatz, den Poeten mit in grobe Worte gehüllten zarten Gefühlen. Auf dem Kopf die Matrosenmütze und den Schalk im Nacken. Der Hocker, auf dem er sitzt, knarrt wie ein alter Schoner in der Dünung. Sein Akkordeon sah schon die ganze Welt. Wo gefeiert wird, da bleibt kein Matrose vor der Tür stehen. Als würde er nur zufällig seine Reise unterbrechen, mischt sich der Leichtmatrose Nagelritz unter ihre Gäste. Freigiebig verteilt er Brausetütenchen (die Heuer seiner letzten Fahrt) und Schnaps aus der Buddel und nutzt jede Gelegenheit den Landratten über feucht-frivole Landgänge, geheime Flaggenzeichen, halsbrecherische Sturmfahrten und seinen Freund Hinnerk zu erzählen. Dabei gelingt es ihm, auf ungemein charmante Art, die Gäste auf die maritime Atmosphäre des Events einzustimmen. 1. Ihre Gäste trudeln nach und nach am Anleger ein um an Bord zu gehen, doch noch wird gearbeitet. Der Leichtmatrose Nagelritz ist dabei das Deck zu schrubben. Gerne lässt er sich von den Gästen ablenken und erzählt das eine oder andere Anekdötchen. 2. Auch während der Fahrt interessiert sich Nagelritz stets mehr für die Passagiere (besonders die weiblichen) als für seine Arbeit. Die Taschen voller Brause-Tüten und die Schnapsflasche immer in Reichweite, lässt er sich nicht zweimal bitten um über feucht-frivole Landgänge, verwegene Schmugglertricks, geheime Flaggenzeichen, die einzig richtige Art Buddelschiffe zu bauen und anderes Seemansgarn zu schnacken. 3. In rumbeseelter Laune greift Nagelritz dann zum Schifferklavier und singt Ringelnatz Texte über Fernweh, Heimweh und Matrosenglück. Und jetzt beginnt er richtig zu erzählen, seine haarsträubenden Abenteuer mit seinem Freund Hinnerk, den spätesten nach dieser Fahrt jeder einmal persönlich kennen lernen möchte. 1901 berat Joachim Ringelnatz (1883 - 1934) als Schiffsjunge den Schoner "Elli". Getrieben von Abenteuersehnsucht wurde er bald von dem harten Leben an Bord enttäuscht. Doch in seinen Gedichten durchlebte er alle seemännischen Abenteuer seiner Phantasie. Heute lässt Dirk Langer, alias Nagelritz in einer Mischung aus Chanson und Kabarett die Seemannsgedichte von Joachim Ringelnatz wieder neu aufleben. Als skurriler Seemann, verpackt er seine Niederlagen in die haarsträubendsten Geschichten. Mit lauten, leisen, tragischen und komischen Texten beschäftigt er sich mit Liebe, Alkohol und zerfledderten Leichen. Durch sein virtuoses Akkordeonspiel, 2 Flaschen Rum und einen Freund Namens Hinnerk, zeigt er, wie ein belangloses Seemannsleben wild und gefährlich sein kann. Ein Kleinkunstabend der besonderen Art. Regie: Thomas Rascher "Der singende Seemann Nagelritz, der mit seinem Akkordeon liiert zu sein scheint, ist ein Phänomen." Friesenbote 3/1999 "Als Joachim Ringelnatz 1934 starb, hinterließ er keinen Bruder - jetzt hat er einen: Nagelritz" Westdeutsche Zeitung 14.6.2000 "Außerdem lebte die Ein - Mann - Schau von der Interaktion. So kringelten sich die meisten Zuschauer beim Signalflaggenquiz vor Lachen, bei dem es für die richtige und falsche Antwort Brausetüten hagelte." Wümmezeitung 21.4.2001 "Der Bremer Künstler Dirk Langer verkörpert buchstäblich die Helden aus den Werken von Joachim Ringelnatz." Ruhrnachrichten 5.11.2001 "Ein Abend zwischen tief empfundener Abenteuersehnsucht, jede Menge Seemannsgarn und zotiger Aufschneiderei nimmt seinen beschwingt-fröhlichen Lauf". Ruhrnachrichten 5.11.2001 "Langer trifft in gleicher Schlichtheit wie der Dichter Ringelnatz die menschliche Seele". Nordwest-Zeitung 14.01.2002 "Nicht nur seine Anekdoten waren aus dem (Seemanns-) Leben gegriffen, auch sein Programm spiegelte selbiges wider. Lachen und Trauer wechselten einander ab - oftmals unerwartet." DeWeZet 6.06.2002 "Bei der Hofkultur hat Schiffsjunge Nagelritz das nördlichste Publikum Deutschlands in feucht - frivoles Seemannsgarn gewickelt. Es war hin und weg." Flensburger Tageblatt 27.07.2002 |
|
|