Bürgermeister Mönckeberg

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Bürgermeister Mönckeberg

Bürgermeister Mönckeberg ist der ideale Repräsentatnt Hamburgs auf Ihrer Veranstaltung. Der Darsteller kann umfassend Auskunft geben und auch als Stadtführer eingesetzt werden. Das äußerst aufwendig gestaltete Kostüm entspricht dem originalen Ornat aus dem vorletzten Jahrhundert.

Besonders geeignet für:

Gala, Empfang, Messepräsentation

Ob als verkleidete Zitronenjette, Hummelfigur, Köksch oder Nachtwächter - wer kennt sie nicht, die historischen Hamburger Figuren, die auf Neujahrs- und Senatsempfängen als symbolträchtige Gäste geladen werden. Jetzt haben die beliebten Hamburger Originale würdevolle Gesellschaft bekommen. Als Bürgermeister Dr. Johann Georg Mönckeberg (1839-1908) im "Habit" oder "Ornat", also ab der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in der typischen Amtstracht der Bürgermeister und Senatoren gekleidet, sorgt nun Raimer K. für einen ehrenvollen Auftritt. Es war eine Gemeinschaftsidee des Hamburger Gästeführers mit der Hamburger Tourismus Zentrale. "Zwei Jahre habe ich in Archiven, Büchern und Museen gestöbert, um mir ein genaues Bild von der damaligen Zeit und der Hamburger Regierung zu machen. Im Museum für Hamburgische Geschichte fand ich eine Original-Tracht, nach der ich meine schneidern ließ", erzählt Raimer K. und zeigt voll Stolz das schwarz-weiße Ornat der vornehmen Bürger, die ursprünglich am spanisch-niederländischen Hof getragen wurde.

Zur Kniebundhose, Weste, Jacke, Pelerinen-Mantel mit Stickereien, Nerzaufschlägen und Quasten, schwarzen Spangenschuhen, Rüschenbluse und doppelter Halskrause wurde bis 1815 auch ein aufwendiger Krempenhut getragen. Er galt als Zeichen der Unabhängigkeit. Als der Perückenzwang aufgehoben wurde und der Hut zu groß war, trugen ihn die Senatoren und Bürgermeister lässig in der Hand, unter dem Arm oder vor dem Herzen. Erst 1918 wurde die Amtstracht offiziell abgeschaft. "Es ist schon ein besonderes Gefühl, in dieser Tracht zu stehen. Aber ich kann mich auch gut mit seinem ursprünglichen Träger identifizieren, weil ich wie er ein ruhiger, nachdenklicher, zurückhaltender Mensch bin und mich vor allem sehr für die Hamburgische Geschichte interessiere", sagt Raimar K. der 3.500 Euro in die Rekonstruktion des Ornats steckte. (Text Hamburger Abendblatt, 20.03.2000)